Empfohlene Untersuchungen

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Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einen kleinen Einblick geben über die Untersuchungen die bei der Zucht von American Bulldogs, bei den Züchtern als Standard angesehen werden.

Vergewissern Sie sich, dass beide Elternteile ihres zukünftigen Familienmitglieds ausreichend auf Zuchttauglichkeit untersucht worden sind. Ein guter Züchter legt Ihnen gern die notwendigen Nachweise vor.

HD > Die Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlstellung des Hüftgelenks. Meist leiden Hunde mittelgroßer und großer Rassen und deren Mischlinge darunter. Die Veranlagung zur Hüftgelenksdysplasie wird vererbt. Viele Zuchtverbände schreiben daher eine Röntgenuntersuchung auf HD vor, bevor ein Hund zur Zucht zugelassen wird. Tatsächlich spielen aber auch die Ernährung und die Haltung eines wachsenden Hundes eine Rolle bei der Entstehung der HD. Denn im Gegensatz zu Menschen mit HD ist diese Missbildung des Hüftgelenks bei Hunden nicht angeboren sondern entwickelt sich in der Wachstumsphase. Rund 30% aller Hunde mit HD leiden auch unter anderen Gelenksveränderungen.

ED > Bei der Ellbogendysplasie handelt es sich um Entwicklungsstörungen des Ellbogengelenks, die verschiedene Gelenkbestandteile betreffen können. Betroffen von ED sind insbesondere große, schnell wachsende Hunderassen.  Die ersten Symptome einer ED sind ein steifer Gang oder Lahmheiten der Vordergliedmaßen, die nach längerer Ruhe oder starker Belastung am deutlichsten sind. Sie treten erstmals im Alter von vier bis acht Monaten auf.  Die ED gilt als nicht heilbar. Alle anerkannten Behandlungsmethoden zielen auf ein langsameres Fortschreiten der Erkrankung und ein größtmögliches Maß an Schmerzfreiheit für den Patienten ab.

OCD > Die ist eine schmerzhafte Erkrankung der Gelenke. Sie ist die Folge einer Entwicklungsstörung des Skeletts bei heranwachsenden Hunden mittelgroßer und großer Rassen. Die Gelenke des jungen Hundes werden dabei meist irreparabel geschädigt. Am häufigsten ist das Schultergelenk betroffen, gefolgt von Ellbogen, Sprunggelenk und Knie. Erste Symptome zeigen sich im Alter von fünf bis acht Monaten. Die jungen Hunde lahmen oder haben einen steifen Gang.

Spondylose > Hierbei handelt es sich um eine degenerative Veränderung der Wirbelkörper mit zunehmender Verknöcherung, was im Verlauf Bewegungsstörungen und Schmerzen verursacht. Grundsätzlich kommt es langsam zu einer Versteifung eines oder mehrerer Zwischenwirbelgelenke, röntgenologisch sind dann bereits meistens Erhebungen an den Wirbelkörpern sichtbar. Spondylose ist nicht heilbar, durch gezielte Therapien sind jedoch dem Patienten die Symptome je nach Stärkegrad erträglich zu machen, und so kann die Lebensqualität oft noch gut und lange erhalten werden.

NCL > bedeutet Neuronale Ceroid Lipofuscinose und ist eine unbehandelbare, tödlich verlaufende Erbkrankheit, bei der es zu einer fortschreitenden Zerstörung des Nerven-gewebes kommt. Anfangs äußert sich die Krankheit oft durch zunehmende  Sehschwäche, die schließlich zur vollständigen Erblindung führen kann. Klinische Symptome umfassen Wesensveränderungen wie Hyperaktivität, Nervosität, Aggressivität und Halluzinationen. Es treten auch epileptische Anfälle und ein Verlust der Muskelkoordination beim Laufen, Essen, Trinken usw. auf.

Ichthyose > Diese Krankheit ist eine angeborene Störung der normalen Abschuppung der Haut. Der Name Ichthyose leitet sich vom griechischen Wort für Fisch (Ichthýs) ab, da sich bei betroffenen Hunden, große Schuppen ablösen. Erste Symptome der Erkrankung zeigen sich schon nach wenigen Lebenswochen. Bisher gibt es keine Heilmöglichkeit für die Ichthyose, auch wenn die Schuppenbildung mit zunehmendem Alter abnehmen kann.

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